Kirche der Heimsuchung der Heiligen Jungfrau Maria in Garešnica

Der Bau der heutigen Kirche begann im Jahre 1750 und wurde abgeschlossen in 1753. Nach der Überlieferung wurde die Kirche hauptsächlich aus Material  der zerstörten Stadt  Dijanovec  (Dejanovac) gebaut. Die Gemeindemitglieder bauten die Kirche  mit großen Opfern, so dass sie das Baumaterial vom zerstörten Dijanovec  von Hand zu Hand trugen. Sie standen nah einander und gaben  dem Anderen Stein für Stein und andere Materialien bis zur Baustelle. Der Grund dafür könnte sein, dass  Dijanovac im Sumpfgebiet lag, durch den ein Wagen wohl nicht passieren konnte.

 

Die Kirche der Heimsuchung der heiligen Jungfrau Maria wird in Lukavac (Lokawecz)-das heutige Garešnica in 1334 und 1501 gennant. Im Jahre 1334 wird auch die Kapelle der Jungfrau Maria genannt, an dessen Stelle 1466 die Kirche der heiligen Maria gebaut wird. Die Siedlung Lukave lag am Bach und grenzte mit derselben Siedlung  auf der anderen Seite des Baches Leskovac, der in den Bach Garić floss. Es scheint, dass gerade die erwähnte Kirche  Vorläuferin der heutigen Kirche war. Sie wurde nach Ankunft der Türken in diese Region zerstört, wie auch fast alle Kirchen, vor allem nach dem Fall des Garić und der Migration der Bevölkerung.

 

Aufgrund teilweise erhaltenen Inventars aus dem 18. Jahrhundert wurde die Kirche 1962  als historisches Denkmal in der Gemeinde Garešnica  eigetragen und von 1964 unter dem Konservatorium geschützt.